Rückblick mit einem Augenzwinkern ;-)
Travemünde, 20./21.08.11
Für viele ist das Travemünder Beach Open (TBO) schon so etwas wie die „Liebe des Lebens“ (Thomas Mann) geworden, die am Wochenende des 20. und 21. Augusts wieder aufgefrischt werden durfte. Die Helfer starteten mit der Liebes-Auffrischung schon am Donnerstag und ließen Taten sprechen: Es wurde im Sand gebuddelt, Netze gespannt und Material hin und her gefahren. Das Hin-und-Herfahren übernimmt die Turnierleitung gerne selbst. Als die Turnierleitung sich zwischen Ihren Fahrten gerade entspannt zurücklehnte und ich sie fragte, ob sie nichts zu tun habe bekam ich folgende Antwort: „Ich bin doch der Organisator! Ich fahre nur Dinge von A nach B! Für alles Weitere sind die Anderen zuständig“. Für dieses Verhalten entschuldigt sich Herr Baum jedes Jahr großzügig im Vorhinein bei seinen Helferlein mit einem Helfer-Shirt. Das Alexander Baums Arbeit aber auch zu würdigen ist hat der Vorstandsvorsitzender Micha auch erkannt und sich mit einer Flasche Wein für sein Engagement zu Beginn des Turniers bedankt.

Am Ende standen 16 Beachvolleyballfelder, wo letztes Jahr zur ähnlichen Zeit noch 25 standen. Statt Beachvolleyballfelder wurden die Spieler mit einem blauen Rutschenspaß überrascht. Einige wussten dies gar nicht zu schätzen und beschwerten sich über den Lärm, den die Lüftung der Riesenrutsche abgab- na ja, man ist eben über jede Entschuldigung froh, die man hat, wenn das eigene Spiel nicht so überzeugend ist: Sei es die störende Sonne, der lästige Wind oder das laute Gebläse einer Riesenrutsche. Wobei an dieser Stelle angemerkt werden sollte, dass die meisten Ausreden völlig unnötig waren!

Insgesamt 103 Mannschaften kämpften um die Ehre und natürlich auch um ein materielles Statussymbol: die diesjährigen Volleybär-TBO-Shirts für den ersten Platz auf der umgedrehten Rangfolge. Außerdem gab es dieses Jahr auch noch Musik-Download-Gutscheine und Wanderpokale in den jeweiligen Kategorien. In diesem Zusammenhang ist unbedingt die Volksbank Lübeck zu nennen, die uns jedes Jahr bei der Umsetzung unseres Beachturniers unterstützt: Vielen Dank dafür!

In der Kategorie Mixed-Hobby starteten 23 Mannschaften. Leider kein TBO-Shirt, dafür aber einen Wanderpokal nahmen die SUNBLOCKERZ am Samstagabend wieder mit nach Hause nachdem sie am

Samstagmorgen den Quattro-Pokal abgegeben hatten. Dies ist ja auch ein WANDERpokal! Und dieser muss definitionsgemäß seinen Besitzer jedes Jahr wechseln und dem nächsten Gewinner übergeben werden. „Bördy und Thieso“ haben das Prinzip des Wanderpokals scheinbar noch nicht verinnerlicht und können den Duo-Mixed-Leistung-Wanderpokal wieder im heimischen Wohnzimmerregal platzieren.

Sonntag traten im Herren-Feld 32 Mannschaften an. Die Lage scheint bei den Herren etwas angespannter und der Blick etwas schärfer auf den Wanderpokal als auf Oberbekleidung ausgerichtet zu sein. Einige Herren-Teams verabschiedeten sich jedenfalls schon vor den Platzierungsspielen. Vielleicht haben auch Ihre Damen zu Hause Dampf gemacht. Axel Borchwaldt aus Alsdorf bei Aachen und sein Teampartner Toni Fleck aus Mecklenburg-Vorpommern sind geblieben und wurden mit dem ersten Platz dafür belohnt. Gut geschlagen hat sich das Team „SV 47 Rövershagen“ und landete auf Platz zwei.

Bei den 14 Damen-Teams wurde gekämpft- nicht nur um den Pokal, sondern auch um die T-Shirts. Durchsetzen konnten sich letztendlich die „Toasties“ gegen „ Das Flunderspiel“. Den Wanderpokal bei den Damen gewannen die „Kinder des Regens“. Den Regen haben sie dieses Mal nicht versprüht- dafür jede Menge Spielenergie. m Quattro-Mixed holte der Schokoriegel „Ballistix“ vom Sportverein FC Altona 93 den Sieg ins benachbarte Hamburg. Letztes Jahr war die Altona-Mannschaft noch Fünfter geworden. Dieses Jahr wurde (im Gegensatz zum letzten Jahr) nicht die Taktik gefahren die Gegner mit lauten und melodischen Schlachtrufen einzuschüchtern. Dafür wurde der Gegner mit spielerischer Klasse in den Sand gespielt. Obwohl die Rufe sicher eine Abwechslung der schon überreizten Ohren von der Riesenrutsche gewesen wären.

Ohne Augenzwinkern muss aber doch gesagt werden, dass das Wetter und die Stimmung am TBO-Wochenende 2011 phänomenal war! Die Freude auf nächstes Jahr ist schon wieder geweckt. Die TBO-Liebe geht nun wieder in Ihren kleinen Winterschlaf…

Kerstin Grosch
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  KL 18.09.11